Ernährung

Swiss Medical Food ist Anbieter von bilanzierten Diäten basierend auf einem Ernährungskonzept,  welches für das Ernährungsmanagement von bedeutenden Erkrankungen wie Krebs, Diabetes mellitus und neurologischen Erkrankungen und der Ernährungstherapie der krankheitsbedingten Mangelernährung intensiv erforscht ist.






Was ist eine Mangelernährung?

Grundsätzlich liegt eine Mangelernährung vor, wenn der Betreffende weniger Nahrung aufnimmt als er an Nährstoffen benötigt. Auch wenn die Nährstoffverwertung gestört ist oder es zu unkontrolliertem Abbau von Körpersubstanz kommt, entwickelt sich eine Mangelernährung.

Der Begriff krankheitsassoziierte Mangelernährung umfasst die klinisch relevanten Mangelzustände, die entweder durch verminderte Nahrungsaufnahme, Malabsorption und Maldigestion, eine erhöhte Proteinkatabolie oder Inflammation entstehen.

Nach den Leitlinien der DGEM zur „Terminologie in der klinischen Ernährung“ wird eine krankheitsassoziierte Mangelernährung durch drei klinisch einfach zu bestimmende Kriterien bestimmt:

  1. Body-Mass-Index (BMI) unter 18,5kg/m² ODER
  2. ungewollter Gewichtsverlust von mehr als zehn Prozent in den letzten drei bis sechs Monaten ODER
  3. BMI unter 20kg/m² und unbeabsichtigter Gewichtsverlust von mehr als fünf Prozent in den letzten drei bis sechs Monaten.


Was sind die Symptome und Folgen einer Mangelernährung?

Das Ausmaß der Symptome und Folgen der Unterversorgung mit Nährstoffen hängt wesentlich davon ab, wie ausgeprägt die Mangelernährung ist. Eine leichte Mangelernährung löst oft nur unspezifische Symptome aus wie Schwächegefühl, Müdigkeit, Appetitlosigkeit und Antriebsarmut.

Insgesamt kann eine Mangelernährung aber auch weitere Folgen nach sich ziehen.





Die Ursachen einer Mangelernährung

Die Gefahr, dass sich eine medizinisch relevante Mangelernährung entwickelt, besteht vor allem bei schweren akuten oder chronischen Erkrankungen. Aber auch in Lebenskrisen und anhaltenden Belastungs- oder Stresssituationen kann sich der Ernährungszustand verschlechtern. Des Weiteren sind ältere Menschen besonders gefährdet – nachlassender Appetit sowie Geschmacksveränderungen beziehungsweise Kau- und Schluckprobleme, die mit zunehmendem Alter auftreten, können hierfür häufig die Ursache sein.

Mehr als ein Viertel der Patienten treten ihren Krankenhausaufenthalt bereits mangelernährt an – meist unentdeckt. Risikogruppen sind vor allem onkologische, geriatrische und chirurgische Patienten, die ohnehin einen Großteil der stationären Personen abbilden und im Krankenhaus noch weiter an Gewicht verlieren. Die Lebensqualität der Betroffenen sinkt erheblich, während die Sterblichkeit steigt: Studien belegen, dass 25 Prozent der Kranken nicht an ihrer chronischen Erkrankung versterben, sondern an den Folgen von Mangelernährung.





Behandlung einer Mangelernährung

Das Defizit an Nährstoffen bei einer Mangelernährung selbst wird durch ein ausreichendes Nährstoffangebot behoben. Dazu wird eine abwechslungs- und energiereiche Ernährung empfohlen, welche die Vorlieben und Abneigungen des Patienten berücksichtigt. Das Würzen der Speisen mit Kräutern und Gewürzen kann den Appetit anregen.

Bei Kau- und Schluckstörungen sollte auf die richtige Konsistenz der Speisen geachtet werden. Bei Mangelernährung sind mehrere kleine Mahlzeiten im Tagesverlauf sinnvoller als drei große. Außerdem sollte man feste Essenszeiten einhalten sowie für eine ruhige, behagliche Atmosphäre beim Essen ohne Störung und Ablenkung sorgen.

Manchmal lässt sich eine Mangelernährung nur mithilfe von bilanzierter Diät beheben. Sie enthält wichtige Nährstoffe in ausreichenden Mengen und kann sowohl zur alleinigen Ernährung als auch ergänzend zur normalen Kost eingesetzt werden. Besonders empfehlenswert sind kohlenhydratarme, energie- und eiweißreiche Produkte.

Bilanzierte Diät SWISS MEDICAL FOOD mynutri® ist verordnungsfähig und in verschiedenen Geschmacksrichtungen ausschließlich über Leistungserbringer, also Apotheken, Sanitätshäuser oder HomeCare-Anbieter erhältlich.

SWISS MEDICAL FOOD mynutri® ist bilanzierte Diät zur enteralen Ernährung, zum Diätmanagement bei krankheitsbedingter Mangelernährung, insbesondere bei krankheitsbedingt erhöhtem Energiebedarf. Geeignet zur teilweisen und ausschließlichen Ernährung. Nur unter ärtzlicher Aufsicht verwenden.

VERZEHRSEMPFEHLUNG

Für eine Zwischenmahlzeit bzw. zur Ergänzung der üblichen Ernährung: 1 Schale = 200 g

Für eine Hauptmahlzeit: 2 Schalen = 400 g

Zur ausschließlichen Ernährung: nach ärtzlicher Verordnung, bei ca 2000 kcal Tagesbedarf 4x200 g.

mynutri Typ Kürbis

PZN 15329013
Packung 800 g
(4 Schalen)

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mynutri Typ Käse

PZN 15329007
Packung 800 g
(4 Schalen)

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mynutri Typ Brokkoli

PZN 15328999
Packung 800 g
(4 Schalen)

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mynutri Typ Blumenkohl

PZN 15328982
Packung 800 g
(4 Schalen)

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Wertvolle Ernährungstips für Sie

Wenn Sie unter Geschmacks- und Geruchsstörungen, Kau- und Schluckbeschwerden und/oder Entzündungen im Mundraum leiden:

  • trinken Sie häufiger kleine Mengen, um den faden Geschmack im Mundraum loszuwerden

  • vermeiden Sie krümelige, trockene Speisen wie Rohkost, Zwieback, Kekse

  • Trinken Sie bittere Getränke, der Speichelfluss wird angeregt und hilft gegen schlechten Geschmack im Mund (nicht bei Entzündungen im Mundraum).





Ketogene Ernährung

Eine ketogene Diät ist eine sehr fettreiche, kalorien- und eiweißbilanzierte, kohlenhydratarme Ernährungsform, durch welche der Fasten-Stoffwechsel imitiert wird.

(Prof. Kämmerer, Universitätsklinikum Würzburg).


Eine ketogene Ernährung ist eine Form der Low-Carb-Diät. Sie zeichnet sich durch eine extrem kohlenhydratarme und auch zuckerarme, dafür aber sehr fettreiche Ernährungsweise aus. Durch den Kohlenhydratmangel verbrennt der Körper vermehrt Fett als Energielieferanten. Der Stoffwechsel verändert sich und gerät in die sogenannte "Ketose". 

Was genau versteht man unter Ketose? Normalerweise gewinnt der Körper aus den durch die Nahrung zugeführten Kohlenhydraten Energie – er ist also auf die Zufuhr von Kohlenhydraten angewiesen. Fehlen diese Kohlenhydrate als Energielieferant, muss der Körper sich anderweitig helfen.

In der Leber werden dann Fette in sogenannte Ketonkörper umgewandelt, die anstelle der Kohlenhydrate zur Energiegewinnung genutzt werden und zum Beispiel die Leistungsfähigkeit des Gehirns erhalten. Dieser Zustand der Energiegewinnung wird "Ketose" genannt und ist das Prinzip, auf dem die ketogene Diät beruht. Der Körper braucht einige Zeit, um sich an diesen veränderten Prozess zu gewöhnen.




Erkrankungen, die eine ketogene Ernährungstherapie erforderlich machen

Die Keto-Diät wird bei bestimmten Krankheiten unter ärztlicher Aufsicht zur Unterstützung der Therapie angewendet. Dies ist zum Beispiel bei seltenen, angeborenen Stoffwechselkrankheiten oder Epilepsie der Fall. Verschiedene Studien weisen darauf hin, dass eine ketogene Diät bei Epilepsie bei Kindern und Jugendlichen, die auf Antiepileptika nicht ansprechen, das Auftreten der Anfälle reduzieren beziehungsweise sogar vollständig verhindern kann. Das soll vor allem für eine vegetarische ketogene Ernährung gelten. Weitere Studien deuten auch auf die Wirksamkeit der Keto-Diät bei Erwachsenen mit Epilepsie hin.




Für wen ist die Keto-Diät nicht geeignet?

Eine ketogene Ernährung ist nicht für jedermann geeignet, denn einige Personengruppen können ernsthaften Schaden davontragen und sollten von der kohlenhydratarmen und fettreichen Ernährung daher lieber absehen. Zu diesen Personengruppen zählen Menschen mit…


erhöhten Blutfettwerten: Leidet man unter einer Hyperlipidämie (erhöhte Cholesterin-, Triglycerid- und Lipoproteinwerte), kann der Organismus Fett nicht richtig abbauen, weshalb eine fettreiche Ernährung zum Problem werden kann.

Herzerkrankungen wie einer Herzinsuffizienz: Muss sich der Körper auf einen Stoffwechsel mit Ketonkörpern statt Glukose umstellen, kann das ein geschwächtes Herz zusätzlich belasten.

Gallenproblemen, zum Beispiel bei Gallensteinen oder einer entfernten Gallenblase: Die Fettverdauung ist bei Menschen mit erkrankter oder fehlender Galle erschwert, sodass eine fettreiche Kost kontraproduktiv wäre.

Leber- oder Nierenerkrankungen: Eine ketogene Ernährungsweise kann Leber und Nieren zusätzlich belasten, da sie dem Körper Wasser entzieht und ihm gleichzeitig aber viel Fett zum Abbauen liefert.

Untergewicht oder einer Essstörung: Betroffene kämpfen sowieso schon mit einem Nährstoffmangel und müssen zudem zu- statt abnehmen.

Wer trotz einer dieser Erkrankungen die Keto-Diät ausprobieren möchte, sollte dies keinesfalls ohne ärztliche Beratung tun.

SWISS MEDICAL FOOD myketo® ist bilanzierte Diät zur enteralen Ernährung, zum Diätmanagement bei pharmakoresistenten Epilepsien- und anderen Erkrankungen, die eine ketogene Ernährungstherapie erforderlich machen. Nicht zur ausschließlichen Ernährung. Geeignet ab dem 4. Lebensjahr. Nur unter ärtzlicher Aufsicht verwenden.

Bilanzierte Diät SWISS MEDICAL FOOD myketo® ist verordnungsfähig und in verschiedenen Geschmacksrichtungen ausschließlich über Leistungserbringer, also Apotheken, Sanitätshäuser oder HomeCare-Anbieter erhältlich.

myketo Typ Kürbis

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Packung 400 g
(2 Schalen)

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myketo Typ Käse

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myketo Typ Brokkoli

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myketo Typ Blumenkohl

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Packung 400 g
(2 Schalen)

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myketo Typ Kerbel

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Packung 400 g
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myketo Typ Avocado

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Packung 400 g
(2 Schalen)

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VERZEHRSEMPFEHLUNG

Nach ärtzlich ermitteltem, individuellem Bedarf (siehe Rezept), beispielweise:

Für eine kleine Diät-Mahlzeit / Zwischenmahlzeit: 1 Schale = 200 g

Für eine Diät-Hauptmahlzeit: 2 Schalen = 400 g


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